Eine Labrador Welpe zieht ein

Welpen 1x1
Schon beachtet?

Wenn ein so junges Lebewesen einzieht, stellt es erstmal einiges auf den Kopf.

Stubenreinheit muss gelernt und gefestigt werden, Allein-Bleib-Training kann beginnen und die Grunderziehung kann schon nach dem Einzug und der kleinen Eingewöhnung beginnen.

Was ist noch speziell bei diesen Schätzen zu beachten?

Stubenreinheit: nach dem fressen/spielen/schlafen raus. Um 3Uhr nachts einmal noch den Wecker stellen und raus zum Pipi machen gehen, damit der erste Druck aus der Blase ist, wenn Ihr morgens aufsteht.

Da unsere Welpen durch eine Hundeklappe immer raus und rein können, sind sie bei uns, wenn sie abgegeben werden, schon fast stubenrein!

Zieht euch nachts etwas an, was eure Nachbarn sehen können, falls es schnell raus gehen muss und stellt Schlappen bereit

3-4 Mahlzeiten am Tag, später können die auf 3x und dann 2x reduziert werden. Wegen der Magendrehungs-Gefahr sollte es nicht weniger als 2x am Tag Futter geben

Lest euch verschiedene Trainingsmöglichkeiten für das allein-bleiben-Training durch. Zu schnelles allein lassen, könnte Trennungsängste begünstigen.

HD und ED können nicht nur vererbt werden, sondern auch durch Überbelastung und falsches Futter begünstigt werden. Treppen steigen, Bällchen schmeißen (starkes Stopp für Gelenke), runter springen, Agility und ähnlichen Hundesport, aber auch zu früh mit dem Joggen und am Rad laufen anfangen - dies sollte alles so gut es geht vermieden werden!

Sanfte Eingewöhnungen mit kleinen Kindern und anderen Haustieren ist wichtig. Regeln, welche für alle Seiten das Leben angenehm und nicht stressig gestalten.

Sozialisierung weiter fördern und die Welt entdecken. Zeigt eurem kleinen Schatz die Welt! Alles was der Welpe kennen sollte, sollte vorzugsweiße in den ersten 6 Monaten geschehen. Zum Beispiel Aufzüge, die Stadt, den Wald, gebadet werden, beim Tierarzt auf dem Tisch stehen (ohne Spritze), Landtiere, Übernachtungen wo anders (Pension, Nachbarn etc.), Hundewiese (andere Rassen und Größen), Hundeschule, Restaurants, Tiergarten (wenn möglich), Straßengitter, Föhn, uvm.

Setzt euch mit der Ernährung und Gesundheit eures Tiers auseinander. Nicht alles ist gut was verkauft wird. Hinterfragt was ihr evtl. schon länger wisst und vorallem legt euch irgendwann fest. Wenn das Futter alle zwei Wochen umgestellt wird, weil ihr immer etwas anderes empfohlen wird, kann dies eurem Liebling schaden. Überlegt welche Qualifikation der jenige hat, welcher auf die Frage antwortet und ob auch ordentlich begründet werden kann.

Wenn Ihr bei uns in der Nähe wohnt, sprecht uns gerne auch auf unseren "Hundekindergarten" an. Gerade für die positive Interaktion mit verschiedenen Hunden, gerade auch mal ohne Herrchen und Frauchen, kann dies eine sehr wertvolle Möglichkeit sein.

Folgendes sollte ein Hundehalter noch beachten:

* Hundesteuer rechtzeitig anmelden

* kostenlos bei TASSO registrieren

* eine Haftpflichtversicherung für den

   Hund abschließen

* Hundeschule oder Hundeverein

   (Training) raussuchen, ggf. sonst

   regelmäßigen Artgenossen-Kontakt

   organisieren

* Notfall Betreuung raussuchen, falls

   etwas unvorgesehenes passiert (z.B.

   Hundepension mit Notfallbetreuung

   wie "Westphals Hundegarten")